Sie bindet morgens Glocken um, prüft Gräser, rührt im Kessel und erkennt an der Farbe der Molke, ob die Hitze stimmt. Beim Frühstück erklärt sie, warum Regen die Kräuter bitterer macht und wie Salzen Geduld verlangt. Dann schneidet sie eine junge Laibe an, und die Aussicht schmeckt nach Wiese. Du gehst später weiter, langsamer, mit einem Stück Käse und einer neuen Achtung im Rucksack.
Er zeigt auf die Linie, an der das Wasser dunkler wird, und sagt, die Bora werde heute früher fallen. Deshalb wählten sie Netze statt Langleinen. Er putzt einen Tintenfisch, erklärt seine liebsten Kräuter und schenkt ein Lächeln, als du fragst, wie man zart schmort. Später, am Ufer, erinnerst du dich an seine Hände und würzt dein Gericht leiser, achtsamer und mit Blick auf die Sterne.
All Rights Reserved.